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Landkreis Vorpommern-Greifswald: Amtstierarzt empfiehlt dringend Impfung von Hunden

Pressemeldung vom 9. Februar 2017, 16:43 Uhr

Bei fünf Füchsen aus dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, die zur Beprobung im Labor eingeschickt worden waren, ist der Erreger der Staupe, ein soenannter Morbillivirus, festgestellt worden. Die Fundorte der verendeten Füchse sind Lassan, Sauzin, Lütow, Zemitz und Lieper Winkel auf Usedom. Die Tiere zeigten deutliche Krankheitszeichen vor dem Tod. So sind Beeinträchtigungen in den Bewegungsabläufen in Form deutlicher Koordinationsstörungen typisch für den Befall mit Staupe. Aufgrund entsprechender Beobachtungen wurden die Tierkörper zur Untersuchung in das Landesamt in Rostock gesandt. Amtstierarzt Dr. Holger Vogel empfiehlt insbesondere Haltern von Jagdhunden und von Hunden, mit denen Spaziergänge in freier Natur unternommen werden, dringend eine Immunisierung durch Impfung. „Hundehalter sollten den Impfschutz ihrer Hunde unbedingt im Auge behalten, da eine Übertragung bei dem Staupegeschehen in der Fuchspopulation auf die Hunde bei der Jagd und bei Waldspaziergängen leicht möglich ist“, betonte Vogel. Bereits beim einmaligen Abwürgen eines erkrankten Fuchses durch einen Jagdhund oder aber bei einem kurzen Kontakt zwischen Haushund und Fuchs beim Spaziergang könne eine Ansteckung mit Staupe geschehen. „Mit Staupe ist nicht zu spaßen, da sie am lebenden Hund anfangs nur schwer festgestellt werden kann. Ist das Nervensystem betroffen, endet der Verlauf dieser Krankheit meist tödlich“, sagte Vogel. Daher, so der Amtstierarzt, sei eine Impfung beim Tierarzt als Schutz für den besten Freund des Menschen ohne Alternative.

Quelle: Landkreis Vorpommern-Greifswald

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